Schrotzberger Milchbauern

Warum wir unserer Milch die Hörner aufsetzen!

Heute geht es bei uns um die Milch. Und da setzen wir bei unserer Frischmilch sehr gerne auf die Schrozberger Milchbauern, eine Genossenschaft, in der sich mehr als 100 zertifizierte Demeter-Höfe aus Baden-Württemberg und Bayern zusammengeschlossen haben.

"Sturer geht's nicht", sagen die Leute immer wieder über diese Milchbauern, die allesamt aus der Region zwischen Heidelberg und Nürnberg stammen, und die auf Einzigartigkeit und Vielseitigkeit setzen. Jeder macht, was er am besten kann und so, wie er das will. In einem Punkt sind sich allerdings alle einig: Ihre Milch wird nach strengen Demeter-Richtlinien produziert. Und dazu gehört ein wesentlicher Punkt - ihre Kühe dürfen mit Stolz Hörner tragen.

In der konventionellen Milchwirtschaft werden vorwiegend hornlose Kühe genutzt. Sie brauchen weniger Platz im Stall und es droht Tier und Mensch keine Verletzungsgefahr. Mittlerweile gibt es viele Rassen, die ohne Hörner geboren werden - weil ihren Urahnen die Hörner genommen wurden, eine schmerzhafte Prozedur, bei der den Kälbern der Hornansatz mit einem Brennstab ausgebrannt wird. Nicht schlimm? DOCH, IST ES! Denn was kaum jemand weiß - Das Horn des Rindes ist stark durchblutet und mit Nervenbahnen versehen. Das Entfernen tut den Kälbern weh, und zwar richtig.

Außerdem haben Hörner schon einen Sinn. Sie sind wichtig für Rangordnungskämpfe auf der Weide, aber auch zur Fellpflege und nicht zuletzt sind sie bedeutend für die Körpersprache der Kühe. Im Sommer sind sie wichtig für die Wärmeregulierung, denn sie sind auch eine Art Klimaanlage. Zudem gabeln Kühe Heu- und Grasbüschel mit ihren Hörnern auf und sie regulieren die Verdauung, da die Nasennebenhöhlen der Kühe bis weit ins Horn hinein reichen. Sprich: Nur Kühe mit Horn können auch wirklich gesunde und ausgeglichene Kühe sein! Ach ja: Eine der schönsten Eigenschaften von Kuhhörnern ist, dass die Kuh damit in der Lage ist, Berührungen wahrzunehmen und

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